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Skigebiet Obergurgl
Wo andernorts die Lifte enden, fängt in Obergurgl/Hochgurgl der Pistenspaß erst richtig an. Die touristische Erschließung des Ortes im hinteren Ötztal begann 1931 mit der spektakulären Notlandung des Schweizer Physikers und Stratosphären-Ballonfahrers August Piccard, Großvater des durch die Ballon-Erdumrundung im letzten Jahr weltweit bekannt gewordenen Bertrand Piccard.
Seit Piccards Notlandung hat sich Obergurgl mit seinem Schwesterort Hochgurgl zu einem Wintersportzentrum internationalen Rangs entwickelt. „Top Quality-Skiing“ nennt sich der Zusammenschluss der beiden Liftgesellschaften von Hochgurgl und Obergurgl. 23 Lifte vermögen stündlich bis zu 33 000 Wintersportler zu befördern – das berüchtigte Schlangestehen an den Anlagen kann in Obergurgl/Hochgurgl getrost aus dem Vokabular gestrichen werden. Prunkstück der Orte ist der „Top Express“, eine Achter-Kabinenbahn, die die beiden Skigebiete von Obergurgl und Hochgurgl zu einer Einheit verschmelzt und so zu einem wahren Diamanten der Alpen erstrahlen lässt.
Nur zehn Minuten dauert die Fahrt von einem Top-Skigebiet ins andere, wobei auf der 3,6 Kilometer langen Fahrt die Aussicht auf die umliegenden, vergletscherten Berggipfel genossen werden kann. Skifahren bis vor die Hoteltüre, neudeutsch: ski-in, ski-out, von Mitte November bis Anfang Mai ist ein weiteres Qualitätsprädikat des „schneesichersten Wintersportortes in den Alpen“. Trotz modernster Technik und perfekter Infrastruktur legen die Einheimischen großen Wert auf eine intakte und ursprüngliche Natur. Für sie gilt weiterhin die Maxime „Qualität kommt vor Quantität“.

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